Damals


Man weiß nicht genau, wie der Name „Körne“ entstand, aber es gibt eine betagte Einwohnerin Körnes, die behauptet, es leite sich ab vom französischen Wort cœur = Herz - weil die Menschen hier so herzlich sind!

Andere Theorien: Es ist ein vorgermanisches Wort, oder: es stammt von "kurn", was Korn aber auch Mühle, Handmühle oder Butterfass bedeuten könnte. Auch die Ableitung vom Bach "Die Körne", der von Körne aus nach Nordosten zum Dorfe Kurl floss, ist recht plausibel. Im Laufe der Jahrhunderte hat der Name viele Veränderungen erfahren. Nachstehend einige Beispiele dafür:


989 Curni - Erste belegte Erwähnung des Reichshof Körne
1230 Curne
1469 Korneyge
1500 - 1850 Chor, Chorne, Kuorne, Kören, Kornegge
1850 - 1905 Coerne, Cören
ab 1905 Körne


Mehr als 1.000 Jahre besteht Körne schon, Jahrhunderte lang wohnten hier nur ca. 200 Bürger, nach dem Krieg 1870/71 stieg die Einwohnerzahl rapide an.

Auf gute Bildung wurde in Körne schon immer Wert gelegt, bereits im Jahre 1784 wurden auf dem Hofe des Bauern Schäfer die Dorfkinder unterrichtet.

Solange Körne noch ein Bauerndorf war, mussten seine Eingesessenen in Dortmund ihren täglichen Bedarf an Reparatur- und Neuteilen decken. Mit der Industrialisierung kamen aber auch Handwerker, Händler und Industriebetriebe nach Körne.

Die ersten Handwerker waren Schlosser und Schreiner, ihnen folgten Lebensmittelgeschäfte, so genannte "Tante Emma-Läden" und dann kamen auch Industriebetriebe hinzu. Die erste Fabrik war die Kesselschmiede des Wilhelm Schäfer, die 1856 gegründet wurde.

Im Jahr 1905 wurde Körne eingemeindet und vergrößerte und bereicherte damit den in diesen Jahren stetig wachsenden Ortskern Dortmunds.

Heute ist das direkt an der alten Handelsstrasse "Hellweg" gelegene Körne fast schon ein Teil der Innenstadt, wobei es jedoch seinen Flair behalten hat.

Mehr über die Geschichte Körnes erfahren Sie in der Broschüre „Körne - ein Rundgang“:

Zum Anschauen bitte anklicken!



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